Sie sind hier: Schulhunde

Unsere Schulhunde

"Der Hund ist der beste Freund des Menschen"

 Schülergruppe mit Roger

Hunde sind Herzöffner. Sie berühren die Seele. Sie stellen sich uns Menschen zur Verfügung und stehen uns als treue Freunde bedingungslos zur Seite. Warum also nicht auch in der Schule? Einem Ort, an dem junge Menschen zusammenkommen, um gemeinsam für das Leben zu lernen.

Hunde als unterstützende Begleiter werden mittlerweile sehr häufig in pädagogischen Einrichtungen eingesetzt, da sie ähnliche soziale Strukturen und Bedürfnisse wie wir Menschen haben. Sie sind sehr einfühlsam, anpassungsfähig und suchen Kontakt zu anderen Sozialpartnern. Sie genießen Aktivitäten mit Menschen und können Gefühle durch Gestik und Mimik ausdrücken.

Studien belegen, dass die Anwesenheit eines Hundes im Klassenraum viele positive Aspekte mit sich bringt. Schulhunde fördern:

1. Soziale Kompetenzen der SchülerInnen: Verantwortlichkeit, Empathie, Rücksicht, Förderung der Klassengemeinschaft - mehr Interaktion, weniger Isolation, Aggressionsabbau;

2. Effektivere Stoffvermittlung: reduzierter Geräuschpegel, höhere Konzentration, verbessertes Lernklima, Motivationssteigerung, Notwendigkeit von Regeln;

3. Psychische Aspekte der SchülerInnen: Verringerung von Schulangst, entspanntere Atmosphäre, Angstabbau, Steigerung von Selbstbewusstsein und Selbwertgefühl.

(vgl. Lydia Agstein, "HuPäSch", 2009)

Seit dem Schuljahr 2017/ 2018 bereichern zwei Schulhunde die Marion-Blumenthal-Oberschule Hoya. Die Mischlingshunde Roger und Teddy begleiten Frau Redeker und Frau Strohmeier, die mit ihren Hunden in der hundegestützten Pädagogik geschult sind.

Teddy 2Beide Schulhunde sind gesunde, ruhige, geduldige und menschenfreundliche Tiere. Für eine Schule ist es erforderlich, auch im Hinblick auf einen späteren Beruf, einen Schwerpunkt auf den Bereich soziale Kompetenz zu legen.

Die Hunde bilden dabei eine wertvolle Unterstützung. Sie begleiten den Unterricht, indem sie sich für die Kinder zum Streicheln, Liebhaben, Trösten oder Zuhören zur Verfügung stellen oder sie bilden selbst den Unterrichtsschwerpunkt mit Themen wie Umgang mit Hunden/ Tieren, Respekt vor Lebewesen, Verantwortung für das Tier tragen, Vertrauen aufbauen und andere mehr.

Die Praxis zeigt, dass die Hunde eine große Bereicherung für die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule darstellen. Die Kinder empfinden dies so:

Roger"Seit es den Schulhund gibt, gehe ich viel lieber in  die Schule und freue mich auf den Unterricht mit  dem Hund."

"Der Hund ist soooo lieb und süß, und wenn ich  ihn  streicheln darf, dann bin ich froh."

"Ich freue mich über den Hund. Dass ich ihn streicheln darf, weil ich selbst keinen Hund habe."

"Durch den Schulhund habe ich nicht mehr soviel Angst vor anderen Hunden."

Wichtig bei der hundegestützten Pädagogik ist die Tatsache, dass der Umgang mit dem Hund eine Option, kein Muss, darstellt. Schülerinnen und Schüler, die keinen Umgang mit dem Tier wünschen, bleiben ihm fern. Die bisherige Erfahrung zeigt aber, dass auch diese Kinder früher oder später doch gerne in Kontakt mit dem Hund traten. Zudem konnten Kinder, die zuvor Angst vor Hunden hatten, ihre Furcht durch den freiwillig gewählten Umgang mit dem Schulhund überwinden.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Schulhunde eine große Bereicherung für die pädagogische Arbeit an unserer Schule darstellen.

Für nähere Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen/ euch gerne zur Verfügung.

(S. Redeker)

Schülerinnen mit Roger

"Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund."

(Hildegard von Bingen)


 
AUF EINEN BLICK
Anschrift:
Marion-Blumenthal-­Oberschule Hoya
Auf dem Kuhkamp 1
27318 Hoya
Kontakt:
Tel: (04251) 672 60-0
Fax: (04251) 672 60-29
E-Mail:
Schulleitung
Marc Badermann

Termine

weitere Veranstaltungen »

Links

  • IServ

    IServ


  • lebe-deine-ausbildung

    lebe-deine-ausbildung


  • Elternkiosk

    Elternkiosk


  • Menüplan der Mensa

    Oberschule Hoya Mensa